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Das traditionelle Herbstkonzert des Akkordeon-Club-Eichenau (ACE) hat sich auch heuer wieder als einer der Höhepunkt des Jahres erwiesen, zu dem diesmal auch Landrat Karmasin gekommen war. In der vollbesetzten Turnhalle der Schule Süd in Eichenau zeigten die vier Orchester des ACE, welch breites Spektrum sie abdecken können. Das Jugendorchester unter der Leitung von Niko Hartl eröffnete den Abend mit Werken von Kurt Gelück (Serbischer Tanz), Helmuth Herold (Western Express) und Renato Bui (Melodie und Rhythmus/Costa del Sol). Die Zukunftsinvestitionen in den Musiknachwuchs des ACE haben bereits hörbar Früchte getragen. Teresa Naredi-Rainer und Benedikt Pentenrieder, Mitglieder des NOVAorchestra und Preisträger nationaler wie internationaler Akkordeon-Wettbewerbe, vermochten mit Werken von Bach/Vivaldi (1. Satz aus dem Konzert a-moll) und Jürgen Ganzer (Meccanico) das Publikum zu faszinieren. Beendet wurde der erste Teil des Abends von den mitreißenden Darbietungen des NOVAorchestra unter der Leitung von Eliseo Grappasonno. Mit einem klassischen Programm, das Werke von Mozart (Ouverture zu ‚Hochzeit des Figaro‘), Tschaikowsky (Walzer aus der ‚Streicherserenade‘) und Sibelius (‚Finlandia‘) beinhaltete, hat das NOVAorchestra eindrucksvoll gezeigt, dass diese Werke auch in Bearbeitungen für Akkordeon-Orchester ihren Reiz haben. Zu Beginn des zweiten Teils brachte die Akkordeon-Big-Band unter ihrem stilecht gekleideten Leiter Niko Hartl Country-Musik zu Gehör. Mit den Stücken Orange Blossom Spezial/Chicken Reel, Rio Plata und Truck Stop’s Best wurde das Publikum musikalisch in den Wilden Westen entführt. Den Abschluss gestaltete in bewährter Weise das Cluborchester unter der Leitung von Elisabeth Strieder-Szech mit sehr unterschiedlichen Kompositionen von Karl Jenkins (Palladio), Helmuth Quakernack (Concerto furiant) und Friedrich Haag (La Marioneta). Erstmals hat der ACE heuer Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen sowie die Mitarbeiter sozialer Einrichtungen zu seinem Konzert gratis eingeladen. Diese besondere soziale Geste traf auf große Resonanz, die auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen lässt.
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